Demokratische Stadtentwicklung

Aus [//demokratische-stadtentwicklung.org demokratische-stadtentwicklung.org]
Wechseln zu: Navigation, Suche



Warum dieses Wiki?

„Mitreden, ja. Mitentscheiden, nein!‽?“

Demokratische Stadtentwicklung Logo

Pointiert zusammengefasst, erleben das die Bürger*innen in Berlin, wenn es um demokratische Mitbestimmung und die Beteiligung von Bürger*innen geht.

Der Obrigkeit, so scheint es, wäre es am liebsten, Bürger*innen würden sich gar nicht einmischen. Eh, nur lästig … außerdem haben die eh keine Ahnung … sogenannte Expert*innen sitzen in Hinterzimmern der politischen Parteien, in Behörden und im Verwaltungsapparat sowie in den Büros großer Unternehmen und kapitalstarker Finanzinvestoren.

Von Vorhaben, die Bürger*innen direkt betreffen, erfahren diese gar nicht erst, zu spät, nur wenige, die zufällig von einer bestimmten Veranstaltung mitbekommen haben oder täglich eine bestimmte Lokalzeitung lesen.

Ohne frühzeitige Informationen und Beteiligungsprozesse in denen Bürger*innen auch echte Änderungen von Plänen und Entscheidungen erreichen können, verkommt das Gerede von Bürger*innenbeteiligung zur Farce.

Überraschend wäre es, wenn die Politik von sich aus aktiv einen Paradigmenwechsel zu echter Bürger*innenbeteiligung einleitet würde. Ein solcher Wandel wird aber nicht kommen ohne den Druck der Bürger*innen in den Kommunen und Städten, den Kreisen und Ländern sowie auf Bundesebene. Zaghafte Entwicklungen in manchen Bundesländern zu Themen wie Informationsfreiheitsgesetz, Open Data und Open Government gehen in diese Richtung.

Da die Betroffenen jedoch nicht selten direkt und substanziell von den Auswirkungen der kruden Masterpläne betroffen sind, wollen wir nicht warten, bis die Politik endlich aus dem Knick kommt, sondern Initiativen und betroffenen Bürger*innen mit diesem Wiki eine Plattform bieten, um Informationen zu sammeln, auszutauschen und uns gemeinsam zu organisieren, um den undemokratischen Patriarchen und dem korrupten Bau-Filz ein wenig den ruhigen selbstgefälligen Schlaf zu stören.


Neueste Projekte

⟳ Liste neuladen


Mitmachen

Mach’ einfach mit, wenn Dich interessiert was in Deiner Stadt passiert und wohin die Entwicklung schreitet.

Konzeption etc.

Unter Konzeption entwickeln wir ein Konzept, loten die Möglichkeiten aus und planen die nächsten Schritte; Du kannst Dich beteiligen.

Kampf ums Wahlrecht: Senta Söneland am 19. Januar 1919 vor dem Bahnhof Zoo

Überprüfung der Mieterratswahlen 2016

Kritische Mieter sind nicht erwünscht (taz)

Mieterratswahlen: Fachbeirat der AöR lehnt Wahlwiederholung bei Kandidaten-Ausschluss ab

Auf Betreiben der Wohnungswirtschaft, u.a. der Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Gesobau (die drei kritische Kandidat*innen ausgeschlossen hatte)'

Was bisher geschah … Untersuchung Unregelmäßigkeiten bei Mieterratswahlen – trotzdem keine Wiederholung (Ulrich Paul, Berliner Zeitung, 21.08.2017)

Das sagen die Betroffenen: Wahlen zum Mieterrat – Diese vier Bewerber durften nicht antreten (Ulrich Paul, Berliner Zeitung, 21.08.2017)

Kommentar Die Mieterratswahlen müssen wiederholt werden (Ulrich Paul, Berliner Zeitung)

Aktuelles

Mietzuschuss im Sozialen Wohnungsbau beantragen! - Berliner Wohnraumversorgungsgesetz bringt Unterstützung für Mieter


September 2017

neues deutschland: Wir haben die Planungshoheit - Katrin Lompscher will mit stadtentwicklungspolitischen Instrumenten Spekulanten stoppen, Nicolas Šustr, 2.9.2017

August 2017

Berlin traurige Spitze bei Mietbelastung

Nirgendwo in deutschen Großstädten müssen die Menschen mehr als 40 % vom durchschnittlichen Haushaltseinkommen für die Miete ausgeben – außer in fünf Berliner Vierteln. (Morgenpost)

Schillerkiez: So teuer wohnt man in Neuköllns Norden

Schillerkiez: So teuer wohnt man in Neuköllns Norden (Morgenpost)

100-Mio.-Topf für die Bezirke bereitgestellt

100-Mio.-Topf für die Bezirke bereitgestellt (Berliner Zeitung)

Trotz Milieuschutz: Deutsche Wohnen will Miete verdoppeln

Enthüllungen aus dem geheimen DW-Papier „Fallstudie Kreuzmitte“ über die Hebung „weiterer bedeutender Wertpotentiale“ Berliner Zeitung: Geheime „Fallstudie Kreuzmitte“ Deutsche Wohnen erwartet Mietanstieg um 100 Prozent von Ulrich Paul, 14.08.2017

Berliner Mieterverein: „Modernisierung und Energieeeinsparmaßnahmen verteuern das Wohnen erheblich“

Der Berliner Mieterverein e.V. präsentiert die Ergebnisse seiner Kurzstudie, einer Analyse von 200 Fällen in Berlin

Anstehende Termine

30.08.2017 (Mi.) 19:00–20:30 Uhr 
Bewegungsgespräch r2g und Stadtpolitik von unten
Institut für Protest- und Bewegungsforschung und taz. die tageszeitung
Taz Café Berlin, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin
FB-Event: https://www.facebook.com/events/1959632324278648/

05.09.2017 (Di.) 19:00 Uhr 
Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln
Kandidatenbefragung zur Bundestagswahl
MANEGE, Rütlistr. 1, 12045 Berlin-Neukölln
Web: http://www.mietenbuendnis.de/kandidatenbefragung-zur-bundestagswahl/

09.09.2017 (Sa.) 12:00 Uhr 
Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte
Demonstration gegen Überwachung
Wann & Wo: 9. September 2017 - ab 12 Uhr – Gendarmenmarkt in Berlin
ab 12:00 Uhr Kundgebungen
ab 14:00 Uhr Demonstration
Aufruf: https://freiheitstattangst.de/
Mobi-Video: https://vimeo.com/228234978

09.09.2017 (Sa.) 14:00 Uhr 
Demonstration – Wem gehört die Stadt?
Solidarisch gegen hohe Mieten & Zwangsräumungen! – Für die Stadt von unten!
Wann & Wo: 9. September 2017 - 14 Uhr – Oranienplatz (Kreuzberg)
Aufruf: https://friedel54.noblogs.org/post/2017/08/15/aufruf-zur-demo-wem-gehort-die-stadt-am-9-9-2017/