BBU

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Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. vertritt öffentliche, genossenschaftliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen in Berlin und Brandenburg. Der Verband ist heute der älteste und einer der beiden größten wohnungswirtschaftlichen Regionalverbände Deutschlands und war einer der ersten Wirtschaftsverbände, der nach der Wende die Einheit auch im Inneren vollzog.

(Quelle: BBU Artikel auf Wikipedia)

Organisation, Struktur und Selbstdarstellung

Der BBU firmiert als eingetragener Verein. Der Vorstand wird von Maren Kern und Klaus-Peter Hillebrand geleitet.

Für die Mitgliedsunternehmen bietet der BBU zudem Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung an. In der öffentlichen Selbstdarstellung präsentiert sich der BBU gern als ein Verband der Guten und verweist darauf, dass bei ihnen v.a. Genossenschaften, kirchliche oder staatliche Immobilieneigentümer organisiert sind, im Gegensatz zur bösen, profitorientierten Privatwirtschaft.

Kritik

In der Praxis darf jedoch nicht verschleiert werden, dass der BBU in erheblichem Maße dazu beiträgt, dass die öffentliche Wohnungsversorgung Berlins an Marktlogiken ausgerichtet wurde, und mit seinen Netzwerken, gemeinsam organisierten Veranstaltungen, einer quasi monopolistischen, informellen Hierarchie beim Zugang zu Informationen, Projekten im Bereich Public-Privat-Partnership (PPP), als informelle Schnittstelle bei Auftrags- und Kreditvergaben sowie als Karrierenetzwerk der Berliner Immobilienbranche als einer der Big-Shots des Immobilien-Filz in der Hauptstadtregion agiert.

Kommunikation

Website: https://bbu.de

Zusätzlich zur eigenen Vereinswebsite betreibt der BBU speziell für die langeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins das Webportal inberlinwohnen.de